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Halftime

Playoff - Halbzeit

Drei Spiele sind geschlagen, die Tigers stehen nach 3 Spielen im Playoff an erster Stelle. Ein Sieg gestern schraubte uns an die Tabellenspitze, man konnte im Rückspiel die Timberwolves mit 5:2 nach Hause schicken. Schmerzhaft blickten wir vor dem Spiel an das erste Match im Playoff zurück. Mit einer 4:1 Führung noch 5:4 zu verlieren, das geht wohl nur im Eishockey. Mit nur 8 Spielern ging man auf´s Eis, die Führung war verdient. Doch zu wenig Kampfgeist und Unruhe brachten uns selbst um den Sieg. Die Timberwolves gewannen verdient und feierten vermutlich noch lange nach, während in unserer Kabine eher Trauerstimmung angesagt war.

Das Spiel gegen die Old Red Bulls zeigte ähnliche Konturen. Wir konnten den Bulls unser Spiel besser aufzwingen und gewannen verdient 6:2. Die Der Coach selbst und Pucher trafen 2 mal, Katholnig und Wallner schrieben auch an.
Diesmal waren wir mit feiern dran, der erste Schritt in Richtung Aufstieg scheint getan.

Gestern kam es dann zum Rückspiel gegen die Timberwolves. Wir konnten wie gesagt 5:2 gewinnen, aber irgendwie bleibt doch ein etwas fahler Nachgeschmack. Der Sieg ist wohl zum Teil unserm Didi zu verdanken, der gestern vermutlich rund 5 Kilo abgenommen hat.  Die Wolves belagerten zeitweise das Tor, die Verteidigung der Tigers war kaum spürbar und schwamm der Situation hinten nach. Die Sturmlinien attackierten teils garnicht, dann wieder 3 gegen 1. Und so blieben die Wölfe gefährlich, bis zur letzten Sekunde. Mit nur einem Pass schalteten unsere Gegner komplette Linien aus, die Fehlpässe nutzten die Wolves immer wieder zu Gegenangriffen. 
Balsam für die Seele sind da natürlich die teils schönen Tore. Im Kopf bleiben da wohl die Wilhelm-Wallner Kombo zum 2:0 oder der Hammer von Wallner zum 3:0,der an diesem Tag wohl mit dem richtigen Bein zuerst aufgestanden ist.
In Unterzahl nagelt Herr Wallner himself den Puck aus einem eigentlich unmöglichen Winkel in die Maschen. Leider müssen wir aufgrund, nun ja, nenne wir es "Unstimmigkeiten", aber auf Katholnig und Deimel am Donnerstag verzichten.

Als Fazit der drei Spiele bleibt wohl nur folgendes übrig:
Die Tigers haben ihren stärksten Gegner gefunden.
Es ist: Der EC White Tigers Ilz.
Wer hätte damit gerechnet. Wir selbst haben es in der Hand, und durch nix kommt bekanntlich ja nix. Mangeldes Trainig ist in solchen Spielklassen der sichere Tod, unsere Gegner spielen zunehmend routiniert und nutzen jede Chance.
Man sucht immer wieder Ausreden, aber wir wissen selbst es wird ein harter Kampf wenn wir weiter wollen. Das Training in Hartberg ist gut, aber eine zusätzliche Eiszeit wird immer wichtiger um das Team zu formen. Diverse Streiterein auf der Spielerbank während den Spielen fördern auch alles andere als den Kampfgeist. Das Ziel "Aufstieg" bleibt unsere Priorität, der Meistertitel wäre eine Zugabe. Die RAMS haben uns schon einmal dazu verholfen, nochmal dürften wir also keine Geschenke erwarten.

Wir werden sehen was die nächsten Spiele bringen. Am Donnerstag geht es wieder heiß her, um 19:30 werden die Bullen gefordert.

GO TIGERS !